Reiseplanung – Podcast_2015_12_21

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Das iPad bietet auch auf Reisen viele sehr nützliche Apps an, die Ihnen Zeit und Geld sparen.

Hier finden Sie die Links der im aktuellen iPad4productivity-Podcast besprochenen Apps und Tools:

TripIt

SeatGuru

FlightBoard

DB-Navigator

Moovit

Clever-Tanken

MyDriver

MyTaxi

miCal

iTempus


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Hier finden Sie den Gesamt-Themenplan des Podcasts inkl. der in den Episoden besprochenen Links und Trankripte zum Nachlesen.

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Hier das Transkript der Episode:

(Bitte wundern Sie sich nicht über die nicht schriftreife Sprache. Ich spreche die Podcast frei ein und erstelle daraus erst im Nachhinein das Transkript.)

Schön, dass Sie wieder mit dabei sind bei dem monatlichen Schwerpunkt, wie Sie Ihr iPad/iPhone auf Reisen wunderbar produktiv nutzen können. Wir haben uns in den vorherigen Episoden angeschaut, wie Sie das mobile Adress- und Notizbuch mit iPad/iPhone abbilden können, wie Sie Ihre Assistenz idealerweise einbinden können und wir schauen uns diese Wochen einmal das ganze Thema Reiseplanung an. Also, mit welchen Apps Sie im Vorfeld und auf der Reise sich gut auf Reisen vorbereiten können, unterwegs kleine Hilfe haben.

Da sagen Sie vielleicht, yhm, widerspricht sich das nicht mit der letzten Episode zum Thema Assistenz. Ja, zum Teil ein bisschen und sicherlich gibt es Dinge, wo es Sinn macht, die Assistenz für die Reisebuchung zu nutzen. Auf der anderen Seiten, wenn es darum geht schnell ein Flug von A nach B zu haben, bevor ich die E-Mail geschrieben habe an den Assistenten, wann ich wohin fahren möchte, da kann man es manchmal auch selbst buchen, oder auch – und dafür sind diese Apps noch interessanter – wenn Sie unterwegs auf Reisen sind und Ihre Pläne ändern sich oder Sie möchten Leistungen zubuchen, oder solche Dinge, dann ist das durchaus nochmal interessant, auch die kleinen Helfeleien zu nutzen. Das natürlich auch auf dem iPad, aber viele der Dinge auch auf dem iPhone.

Wir schauen uns folgende Bereiche an. Wir schauen uns Flüge an. Wir schauen uns Bahn und öffentliche Verkehrsmittel an. Wir schauen uns an, welche Helfen Sie nützen können, wenn Sie selbst mit dem Auto unterwegs sind, oder ein Auto mieten bzw. per Car-Sharing nutzen möchten. Wir gucken uns das Thema Taxi, Hotelbuchungen im Vorfeld und unterwegs, Moovit, einen interessanten Ansatzpunkt von Mercedes zu fragen, wie kommen Sie von A nach B in der Verbindung mit einigen Verkehrsmitteln und wir gucken uns abschliessend die Idee von TripIt an. Es hat nichts mit Tripper zu tun, sondern die Frage TripIt erleichter es Ihnen Ihre Reisen im Überblick zu behalten, Sie müssen sich nicht selbst, oder auch Ihre Assistenz nicht in den Kalender eintragen, sondern Sie können das von TripIt machen lassen und können darüber hinaus in der Pro-Variante auch noch Ihre ganzen Bonusmeilen im Überblick behalten. Apropos Bonusmeilen – wir fangen gleich mal an mit dem Thema Flüge.

Wenn es um das Thema Flüge geht, dann finde ich es sehr schön, auch wenn Sie wissen, dass die LH200 von Frankfurt nach Tegel fliegt, die kenne ich mittlerweile schon auswendig, da sitze ich mindestens einmal die Woche drin. Ja, aber eben das Thema, wenn Sie sagen, ich möchte von A nach B, dann können Sie mit der Web-Plattform oder App-Skyscanner sagen, ich will von A nach B und dann sucht er Ihnen den günstigsten Flug raus. Hier übrigens sollten Sie darauf achten, dass witzigerweise Sie unterschiedliche Preise angezeigt bekommen, je nachdem mit welchem Endgerät Sie reingehen. Das heißt, Apple-Anwender gerade auf dem iPad zahlen hier etwas mehr für die Flüge als Windows-Anwender, also hier werden die einen oder anderen staunen, weil Sie sagen Hupsala. Aber intelligent Angebot und Nachfrage, die Anbieter, und das ist übrigens nicht nur bei Skyscanner so, sondern bei anderen auch, erkennen aus welchem Dienst Sie eine Seite, eine App aufrufen und in der Apple-Welt sind nunmal mehr zahlungskräftige und zahlungsbereite Kunden unterwegs und somit kriegen Sie manchmal auch ein etwas teuere Angebot. Von dem Hintergrund, wenn Sie mit einem Windows-PC ausgestattet sind, macht das vielleicht mehr Sinn Skyscanner zu nutzen auf dem Windows-PC, wenn Sie buchen wollen, allerdings um eine Verbindung unterwegs nach zu gucken ist das wunderbar geeignet.

Nächstes Thema ist SeatGuru, ist eine iPhone-App. Mit SeatGuru geben Sie eine Flugnummer und Fluggesellschaft ein und dann bekommen Sie den Sitzplan eines Flugzeugs. Und das ist hoch praktisch. Ich bin beispielsweise mit meiner Frau und unserer Tochter vor zwei Jahren nach Australien geflogen, und hier sind mit Economy geflogen und haben aber in der Economy zumindest schon einen Platz gehabt, wo vor diesem Sitz kein Sitz war. Und somit haben wir nebeneinander so gesessen, dass wir sogar zu zweit eine relativ große Beinfreiheit hatten und das in der Economy-Klasse. Oder Sie sehen, wo gibt es die Notausgangsplätze, Sie sehen auch welche Plätze nicht gut geeignet sind. Also innerhalb von Deutschland oder Europa, wenn Sie kurz fliegen macht das sicherlich nicht so viel aus, aber bei längeren Flügen ist es extrem gut zu sehen, wo sind die guten und wo sind die nicht so guten Plätze, gerade, wenn Sie im Vorfeld schon reservieren. Dafür ist SeatGuru wunderbar geeignet. Und ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass wenn man auch nochmal ganz nett und höflich fragt, ob denn zufälligerweise noch der 11D oder 12C noch frei sind und das mit einem sehr freundlichen Lächeln, dann hat man manchmal Glück und das ist einfacher, als wenn man fragt, na haben Sie noch einen schönen Platz, sondern da einfach ein paar konkrete Vorschläge zu machen, da stand ich schon ein paar mal mit dem iPhone vor dem Check-In-Schalter.

Nächstes Thema ist FlightBoard. Was ist die Idee von FlightBoard? Hier können Sie für viele natlionale und internationale Flughäfen die Tafeln sich aufs iPhone mit Abflügen und Ankünften holen. Ich nutze das vor allen Dingen auf Flughäfen und finde es total klassen, weil wenn ich in der Lounge sitze beispielsweise, dann muss ich nicht unbedingt immer in der Sichtweite der Tafeln sitzen, sondern ich kann einfach auf meinen iPhone/iPad gucken, wenn sich das Gate geändert hat oder wo denn das Gate ist, wenn ich so früh da bin, dass das Gate noch nicht feststand, also dafür ist FlightBoard auch eine ganz klasse App.

Dann wenn Sie mit der Bahn unterwegs sind, den DB-Navigator kennen Sie vielleicht alle. Was aber nicht jeder weiß ist, dass Sie im DB-Navigator auch Tickets mittlerweile buchen können, Sie können sich auch eine Reservierung buchen, also wenn Sie beispielsweise eine schwarze Mamba haben, also die Bahncard 100 oder die Bahncard 50, wo Sie keine Zugbindung haben, dann können sich über den DB-Navigator beispielsweise auch eine Platzreservierung buchen. Hinweis übrigens für die Bahn-Komofortgäste, das kriegen Sie wenn Sie ein bisschen mehr Bahn fahren, dann haben Sie sogar den Charm, dass es für Sie ein Kontingent an Kompfortplätzen reserviert ist, dann bracht man es nicht. Aber, sonst gerade auch in vollen Verbindungen bietet sich das an. Das nutze ich doch häufiger. Darüber hinaus gibt es viele gute Verbundapps der Fahrverbünde, also der regionalen S- und U-Bahn. Hier mal ein paar, die ich reglmäßig nutze. Also VVS beispielsweise ist in Stuttgart, die BVG Fahrinfo in Berlin und die RMV für den Rheim-Main-Bereich, die MVV für München, die VWS für den Bereich Köln-Rhein-Sieg, in Nürberg die Fahrinfo. Bis auf Nürnberg sind alle so, dass Sie in der App direkt bezahlen können, das heißt, Sie können direkt auch ein Ticket dort kaufen. Ich finde das hoch praktisch, meistens ist es eine 2-Stunden-Frist vor Antritt der Fahrt dürfen Sie nicht überschreiten beim Buchen von Tickets. Ich suche mir vorher schon die Verbindungen raus, wenn ich irgendwo mit der Bahn untergwes bin. Wenn Sie sich Stuttgart beispielsweise angucken, ich habe dort letzte Woche ein Seminar gegeben, da sind Sie einfach mit dem Taxi deutlich langsamer als mit der S-Bahn, wenn Sie das Veranstaltungshotel gut gewählt haben. Und dann suche ich mir vorher schon die Verbindungen raus, so dass ich sie auf dem iPhone habe. Ich mache mir einen Screenshot und da habe ich sie als Fotos mit dabei und wenn ich dann lande in Flieger dann buche ich mir schnell dieses Ticket und muss dann nicht anstehen an Ticketautomaten, kein Kleingeld raus friemeln, also das finde ich sehr sehr angenehm. Bei Nürnberg ist es beispielsweise so, dass Sie dort die freien Informationen bekommen, können aber in der App nicht bezahlen. Dafür nutzen die, die andere Verbünde auch, die App HandyTicket und in HandyTicket finden Sie ganz viele weitere Fahrverbünde, wo Sie dann auch die Tickets direkt buchen können. Die sind dann meistens zu nutzen mit der App, also ich finde das noch besser bei denen, die mittlerweile die Zahlungsfunktion mit integriert haben und es werden immer mehr, also die BVG hat es noch nicht so wahnsinnig lange, was eben ganz spannend ist. Aber wenn Sie beispielsweise Tram fahren, ich weiß, wovon ich rede, wir wohnen hier in der Nähe einer Tram-Station, dann können Sie in Berlin nur mit Kleingeld Ihr Ticket bezahlen und nicht mit Schein oder einer Karte und das ist manchmal eine Herausforderung. Was auch ganz interessant ist, wenn Sie international unterwegs sind, mit S- und U-Bahn, empfehle ich Ihnen die Applikation Transit International, die nutze ich schon seit Jahren, da haben Sie dann Paris, New York, London, also die großen Städte haben Sie drin. Die können Sie auch vohrer offline sich herunterladen, so dass Sie immer den Fahrplan, aber vor allem den Netzplan dabei haben – vor allen Dingen den Netzplan. Und den Netzplan finde ich halt immer klasse, auch wenn man mal schon in der Bahn sitzt, dann weiß man wo muss man aussteigen, wo sind die Umsteigeverbindungen, wirklich klasse gemacht.

Es gibt auch für Büsse eine ganz pfiffige App – die heißt Fahrplan. Ich nutze sie auch schon seit einigen Jahren. Das heißt hier, wenn Sie irgendwo sind und da macht es beispielsweise Sinn die Ortungsdienste zu aktivieren, können Sie sagen, wann fährt von hier welcher Bus los und da haben Sie den Bus der aktuellen Haltestelle. Es funktioniert in vielen Städten sehr sehr gut.

Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, ich persönlich habe kein fest eingebautes Navigationssystem im Auto, weil ich es einfach für 2.5, 3.5 oder 4 Tausend Euro nicht mehr einsehe ein Navigationssystem zu haben, was schon bei der Auslieferung alt ist. Ich nutze Navigon und mit Navigon bekomme ich mit FreshMaps regelmäßig neue Karten. Bei mir ist es so, ich nutze iPhone 6+ und hier habe ich mit dem (…)-Aiframe eine Halterung, wo ich das Ding ganz einfach in das Lüftungsgitter reinstecken kann. Das übrigens ist auch sehr praktisch, wenn Sie mit einem Leihwagen unterwegs sind. Also hier müssen Sie sich nicht immer auf irgendwelche Fremd-Navis einstellen. Gut, die von BMW und Mercedes habe ich mittlerweile drauf. Das ist manchmal auch ganz angenehm, die kopple ich dann manchmal mit dem iPhone, aber häufig nutze ich den Navigon, weil sie beispielsweise dann auch Ihre Adressen eingestellt haben, sie Zuhause schon das als letztes Ziel vordefiniert haben, so dass Sie dann ins Auto einsteigen und auf Start drücken und nicht lang rumfummeln müssen, um in einem Leihwagen das Navigationssystem zum Laufen zu kriegen.

Wenn Sie dann zwischendurch auch mal tanken müssen, dann empfehle ich CleverTanken. Mit CleverTanken sehen Sie immer die günstigste Tankstelle im Umfeld. Also, Spritt ist mittlerweile zwar etwas günstiger geworden, ist aber immernoch teuer genug.

Zum Thema Autovermietung empfehle ich immer einen Blick auf die Apps der Autovermieter. Ich bin schon seit Jahren Sixt-Fan und es gibt natürlich auch andere Autovermietungen. Und hier haben Sie auch den Charm, dass Sie in der App schon buchen können, und dass Sie das auch wirklich so komplett schon machen können, dass Sie über die App einchecken können und dann nicht mehr anstehen müssen. Wenn Sie jetzt eine Platinkarte haben, das ist immer ganz praktisch, da muss man da nicht lange anstehen, aber wenn Sie sie nicht haben, und selbst dann muss ich sagen, obwohl ich so eine Karte habe, gehe ich gerne oft an den Automaten und hole mir den Schlüssel raus, gerade wenns etwas mehr lost ist, also sehr sehr gut gemacht diese App im Regelfall.

Carsharing ist etwas, was ich immer mehr attraktiver finde. Also wir wohnen beispielsweise in Berlin in Prenzlauer Berg. Als wir damals in der Nähe von Hamburg gewohnt haben, noch so als Drittauto ein kleines schnuckeliges Kabrio und das haben wir verkauft, weil wir gesagt haben, dass die 3,4,5 mal im Jahr, wo wir eine Tour machen ist es günstiger sich dann eher über DriveNow ein Mini-Kabrio zu mieten. Also, wenn Sie in Ballungsbieten wie Hamburg, München, Frankfurt oder Berlin leben, dann können Sie sich mit DriveNow für etwa 100 € am Tag ganz entspannt Autos mieten. Und beide haben gute Apps dafür. Flinkster ist ein Angebot der Bahn. Das ist vor allen Dingen dann gut, wenn Sie mit dem Zug irgendwo anreisen, dann können Sie mit Flinkster gut weiterfahren.

Zum Thema Texi/Taxi gibt es die Luxusvariante MyDriver. Die habe ich eine zeitlang genutzt, als ich in Berlin angekommen bin, weil ich immer wenn ich in ein Taxi eingestiegen bin, musste ich erstens sehr lange warten und dann habe ich mal freundlich gefragt, ob ich denn mit Karte zahlen kann. Nein. Da sagte ich, jawohl, herzlich Willkommen in Berlin! Das sagte Herr Eckart von Hirschhausen mal so schön. Der sagte, Kundenfreundlichkeit gibt es auch in Berlin – wenn du willst, musst du freundlich sein. Und dann hatte ich irgendwann wirklich die Schnauze voll von unfreundlichen Taxifahrern, wo ich immer nie mit Karte zahlen konnte und da ich viel mit dem Taxi fahre, musste ich zum Geldautomaten rennen, das finde ich lästig, und deswegen habe ich zeitlang MyDriver von Sixt genutzt. Hier können Sie sich eine Limousine bestellen. Das gibts auch in kleinen Kategorien bis zu super luxuriös. Wenn Sie nicht die Super-Luxus-Variante nehmen, ist das ein bisschen teurerer aber nicht extrem viel teuer, da haben Sie immer sehr schön gepflegten Autos mit Netzteilen, mit was zum Trinken hinten drin und die Kollegen holen Sie direkt am Geld ab, tragen Ihnen das Gepäck rein, also das ist die Super-Luxus-Variante. Mittlerweile habe ich einen guten Tipp von einem Taxifahrer bekommen und der geht wie folgt: ich habe nämlich zwei- oder dreimal beim Abflug schon in Frankfurt beispielsweise einmal Taxi gebucht, das mich abholen sollte und dann war ich in Berlin und habe ich draufgedruckt und diese Fahrt wurde jeweils storniert vom Fahrer. Ich sage mäh. Dann habe ich noch einmal das gemacht und dann war ich genervt und bin dann entweder auf MyDriver umgestiegen oder dann wieder auf normale Taxis. Und dann habe ich einen Taxifarer mal darauf angesprochen und da sagte er, ne, da musst du das System verstehen. Denn die beste Strategie, und das ist auch ein Tipp für die Vielflieger und Vielreiser unter Ihnen, wenn Sie ankommen am Flughafen und Sie kommen gerade aus dem Flieger raus oder haben Ihr Gepäck abgeholt, dann über MyTaxi das Ganze buchen bei dem Ort, eben das findet er automatisch, ergänzen Sie dahinter gleich das Terminal wo Sie rauskommen und es geht. Also in Tegel kommen Sie direkt am Gate raus, wo Sie dann sagen, ich ergänze das dann immer um eben A9 beispielsweise und dann haben Sie normalerweise innerhalb von 1-2 Minuten sofort die Bestätigung eines Taxifahrers, dann kriegen Sie nämlich die Taxifahrer, die gerade einen Fahrgast abeliefert haben, oder die eben dort warten und wenn die dann ein MyTaxi haben, dann kriegen Sie sofort einen Taxifahrer, mit dem Sie mit der App auch zahlen können. Und es hat zwei Vorteile, zum einen ist es so, dass Sie dort kein Bargeld brauchen, sondern eine hinterlegte Kreditkarte. Und das schöne ist, Sie können mehrere Kreditkarten hinterlegen, also bei mir habe ich beispielsweise meine Firmenkreditkarte hinterlegt, wenn ich Taxifahrten habe, die ich dienstlich habe und ich habe meine private Kreditkarte hinterlegt für private Fahrten, die ich hier am Wochenende in Berlin wie heute gerade mit dem Taxi unterwegs bin. Der nächste Vorteil ist, MyTaxi hat oft Rabattaktionen, also im Oktober, November war es häufig so, dass man für den halben Preis dort fahren konnte und das sammelt sich dann schon ganz schön, wenn man ein paar mal Taxi fährt. Also zum Thema Taxi, fine ich Weltklasse mit MyTaxi, wo ich sehen kann wo ist der Taxifahrer, Sie können Stammfahrer hinterlegen, also ich finde MyTaxi wirklich klasse.

Thema Hotels, hier der Klassiker HRS, kennen die meisten von Ihnen. Eine Alternative ist booking.com. Was ich noch ganz spannend finde ist Hoteltonight. Die Idee von Hoteltonight ist, dass es teuere Hotels gibt, die natürlich nicht immer ausgebucht sind und die dann kurzfristig praktisch so Last-Minute-mässig günstigere Zimmer anbieten. Und die finden Sie in der App Hoteltonight. Also dort finden Sie Hotels, die normalerweise über 100 € die Nacht kosten für deutlich unter 100 €, also das ist durchaus wie ich finde ein sehr interessantes Konzept. Das nutze ich sehr gerne, gerade wenn ich kurzfristig eher nochmal plane, dass ich hier mit Hoteltonight arbeite.

Moovit hatte ich vorhin schon mal kurz angesprochen. Die Idee ist ganz pfiffig zu sagen, die Anforderung die Sie haben ist von A nach B zu kommen. Und dann stellt sich die Frage, wie können Sie mit Bahn, mit Regionalverbünden, mit Carsharing und zu Fuß von A nach B kommen. Wenn jetzt noch der Flieger dabei wäre, dann wäre es perfekt eine Maschine zu haben, die sagt, Mensch da machts mehr Sinn zu fliegen, da machts Sinn mehr mit der Bahn zu fahren aber exklusive Flüge, haben Sie da eine sehr gute Routenplanung von A nach B – wirklich klasse.

Eines der Tools, das ich wirklich genial finde ist TripIt. Was ist die Idee von TripIt. Fagen wir einmal an mit dem Problem. Thema ist, Sie buchen entweder selbst oder Sie lassen buchen, dann haben Sie Reisebestätigungen. Und jetzt müssen Sie irgendwie in einen Kalender rein. Ja, jetzt gibt es ja die Möglichkeit, die beispielsweise bei der Bahn-Bestätigung in den Kalender eintragen zu lassen. So das ist aber erstens etwas lästig und zweites ist es immer die Gefahr, dass es in einen lokalen Kalender eingetragen wird, dann wirds für Sie nicht synchronisiert und das wird auch nicht bei allen in dieser Form angeboten. Also bei den Fluggesellschaften beispielsweise haben Sie das nicht. Jetzt ist die Idee von TripIt folgende. Sie bekommen eine Reisebestätigung von Lufthansa, Air Berlin, der Bahn, wie auch immer, und der HRS und Mietwagenfirmen, also die großen, gängigen Anbieter werden alle unterstützt. Und Sie mailen die einfach kommentarlos einfach an die Adresse Plans@tripit.com. Und wenn Sie vorher ein Konto angelegt haben, mit Ihrer Absenderadresse oder Ihren Absendeadressen, also entweder Sie selbst oder auch Assistenz, Reisebüro, die für Sie buchen, deren E-Mailadressen hinterlegen Sie in diesem Gratiskonto, damit können Sie starten. Und dann werden Ihnen diese Reisetermine, inklusive sogar auch der Reisebestätigungsnummern und sofern Sitzplatzinformationen mit dabei sind und werden teiweise mit eingetragen, nicht immer, aber immer öfter, wie es so schön heißt, aber zumindest haben Sie die Confirmaiton einmal dabei, mit der Sie dann entsprechend bei Flügen beispielsweise einchecken können. Und diese Informationen werden automatisch in ein Internetkalender eingetragen und diesen Internetkalender können Sie abonnieren. Das heißt, Sie klicken dann einfach auf die Webseite, vorher müssen Sie sich aber anmelden, und dann gibt es dort eine Schaltfläche, die heißt, iCal-Feed und wenn Sie dadrauf klicken, dann können Sie diesen Link kopieren, in Outlook als Internet-Kalender eintragen, in iCal eintragen, also im Kalender auf dem Mac und auf dem iPad tippen Sie einfach drauf und dann fragt er Sie ob Sie diesen Kalender abonnieren wollen. Dann haben Sie sofort Ihre Reisetermine in Ihrem Kalender. Ich finde das super klasse. Sie können ja nicht unterschiedlich einfärben im Kalender, aber Sie können jedem Kalender eine unterschiedliche Farbe geben. Bei mir ist es beispielsweise so, dass blau sind meine echte Termine, rot sind meine Aufgaben, gelb sind Telefonate, alles unterschiedliche Kalender, und grün sind immer mine Trippen draußen. So sehe ich sofort, okay, was ist was und kann in meinem Monatskalender, Sie erinnern sich letzte Woche, hatte ich Ihnen vorgeschlagen, sich einen separaten, übersichltiche Kalender zu organisieren. Da habe ich noch meine echten Termine drin und in der Wochenplanung habe ich alles drin. Das heißt, ich sehe meine Aufgaben, ich sehe meine Termine, ich sehe, wenn ich entsprechend anrufen möchte ohne dass ich immer hin und her wechseln muss zwischen unterschiedlichen Applikationen. Und mit TripIt sehen Sie entsprechend auch Ihre Reisetermine.

Nochmal ein Hinweis zum Thema Kalender. Ich sagte gerade, dass ich meine eigenen Aufgaben, dass ich meine eigenen Termine und meine eigenen Telefonate durchführe und die Reisen in meinem Kalender drin habe. So nutze ich den Standard-iPad-Wochenkalender ganz normal, also den Standard-Kalender in der Wochenansicht, da braucht man keine zusätzliche App. Jetzt sagt der eine oder ander, Moment mal, es gibt doch auch noch die Aufgaben im Outlook. Ja, die gibt es auch, die werden mit der Erinnerungsapp synchronisiert. Wenn Sie jetzt sagen, Sie planen die Aufgaben in Outlook-Aufgaben, dann können Sie natürlich mit dem MiCal, der kann das beispielsweise, mit dem Informant HD oder mit dem Itempus können Sie sagen, ich habe praktisch links meine Termine und rechts meine Aufgaben. Bei MiCal ist es genau anders rum, aber Sie können eben auch beides nebeneinander sehen. Ich schlage was anderes vor. Das was ich vorschlage ist, Ihre eigenen Aufgaben in einen separaten Termin-Kalender zu packen, Sie können im Outlook mehrere Kalender anlegen, das ist überhaupt kein Problem. Auf dem iPad auch. Und dann sehen Sie die nämlich auch in den unterschiedlichen Farben, Sie sehen welche sind echte Termine und welche sind Aufgaben. Im separaten Monatskalender können Sie dann nur die reinen Termine sich anzeigen lassen und in die Aufgaben schlage ich vor, delegierte Aufgaben rein zu packen. Also Dinge, die Sie an Mitarbeiter delegiert haben, Dinge, die Sie vielleicht an Externe delegiert haben, oder auch anders rum, Aufgaben mit Ihrem Chef. Das heißt, wenn Sie in die Erinnerungsapp gehen, dann sehen Sie, das sind alles Dinge, die Sie mit anderen Menschen, sei es Sie delegiert haben oder Sie delegiert bekommen haben, dann wissen Sie, da sind die Sachen mit Anderen. Und im Kalender sind Ihre Sachen drin. Und dann brauchen Sie in den Erinnerungen nur auf die Liste zu gehen, wenn Sie mit demjenigen sprechen und sagen, zack, dann haben Sie genau die Aufgaben. Und die Erinnerungsliste ist der Aufgabenordner im Outlook. Und wenn Sie das Ganze mit TripIt kombinieren, dann haben Sie in TripIt Ihre Sachen im iPad, denken Sie daran, wenn Sie einen TripIt-Kalender auf iPhone oder iPad haben, dann müssen den jeweils auf jedem Gerät importieren, also einmal abonnieren, das ist nicht so, dass der sich automatisch synchronisiert, sondern dass der Synchronisationsgegenpart ist praktisch immer TripIt als Internetkalender und den müssen Sie auf jedem Ihrer Geräte einmal anlegen. Aber wenn Sie es einmal gemacht haben, dann haben Sie wirklich einen ganz tollen automatisierten Überblick. Und Sie erinnern sich, Sie können TripIt nicht nur mit Ihrer eigenen E-Mailadresse hinterlegen, sondern auch entsprechend mit der Assistentin, dem Assistenten oder dem Reisebüropartnern, die das für Sie machen. Dann ist das ein guter Tipp zu sagen, dass die dann eine spezielle E-Mailadresse für Sie haben, um als Absender dort erkennbar zu sein. Das ist besonders wichtig, wenn Sie Assistenzen/Sekretariate haben, die für mehrere Führungskräfte buchen. Hier ist es wichtig, dass für jeden für den gebucht wird, eine eigene E-Mailadresse dann angelegt ist, damit hier klar in die unterschiedlichen Kalender dann die Reisetermine eingetragen werden können. Das ist aber, gerade wenn Sie eine Organisation haben, wo Assistenz für mehrere Vorgesetzte arbeitet, dann ist es eine größere, dann ist es auch im Regelfall überhaupt kein Problem dort unterschiedliche E-Mail-Postfächer nochmal zusätzlich einzurichten, die Sie dann mit TripIt intelligent nutzen können. Wenn Sie TripIt in der Pro-Variante nutzen, dann haben Sie sogar noch einen schnuckeligen Zusatzservice, dann haben Sie nämlich einen Meilen-Tracker, das heißt, Sie können dort Ihre Lufthansa-Meilen, Ihre Air Berlin-Meilen, Ihre Bahnmeilen, also Ihre sämtlichen Bonusprogramme tracken, dann zeigt er noch an, wann welche Meilen dort verfallen. Das ist besonders gut für Vielflieger unter Ihnen, um sicher zu stellen, dass Ihnen keine Meilen verfallen.