podcast_2015_05_04

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Liebe Hörerinnen und Hörer des Podcasts iPad4productivity,

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Hier finden Sie den Gesamt-Themenplan des Podcasts inkl. der in den Episoden besprochenen Links und Trankripte zum Nachlesen.

Diese Woche erhalten Sie eine Einführung in das Themengebiet Mobile Device Management. Bei Rückfragen und Themenwünschen freue ich mich über Ihre E-Mail an t.jekel@jekelteam.de.

Herzlich produktive Grüße
Ihr

Unterschrift Thorsten Jekel

 

 


Hier finden Sie die in der Episode angesprochenen Links:

Samsung SAFE

Samsung KNOX

Blackberry Enterprise Server 12

Apple
–Startseite für Unternehmenseinsatz: http://www.apple.com/de/support/iphone/enterprise/

Hier das Transkript der Episode:
(Bitte wundern Sie sich nicht über die nicht schriftreife Sprache. Ich spreche die Podcast frei ein und lasse daraus erst im Nachhinein das Transkript erstellen.)

In der letzten Woche haben wir uns ja einmal intensiv mit den neuen Apple Watch beschäftigt. Wer von Ihnen schon eine Apple Watch hat und dort die ersten Erfahrung hat, bitte teilen Sie sie sehr gerne mit unter t.jekel@jekelteam.de. Ich freue mich sehr, wenn Sie mir auch Ihre Erfahrungen mitteilen, Ihre App-Tipps, das Ganze lebt auch vom Austausch untereinander.

Die Sonderepisode startete den Mai. Das Motto des Mais im Sinne des regulären Themas ist Mobile Device Management. MDM ist nämlich die Abkürzung vom Mobile Device Management und wir schauen uns heute einmal in der einführenden Episode einmal an, was ist denn die Grundidee und was sind denn die Bausteine eines MDM.

In der weiteren Episode des Monats gucken wir uns dann einmal an führende Anbieter von MDM-Systemen, MDM-Angebote der Telekom und von Vodafone und eine Vorgehensweise bei der Einführung von MDM. Wie üblich nicht mit dem Anspruch auf Vollständigkeit, sondern basierend auf meiner Projekterfahrung, und ich freue mich gerne natürlich auch über Ihre Ärgenzungen, über Ihre Anregungen, also wir werden hier sicherlich nicht schaffen, alle MDM-Hersteller hier ausführlich zu besprechen, also sollten Sie als Zuhörer ein MDM-Anbieter sein und sagen, Moment mal, der Herr Jekel hat uns gar nicht erwähnt. Zum einen soll die Erwähnung dieser Partner hier exemplarisch einmal da sein, damit Sie die Grundprinzipien verstehen und zum zweiten stelle ich die vor, die ich so bei meinen Kunden im Regelfall draußen als führende Treffer, gerne aber wie gesagt ergänze.

Was schauen wir uns heute? Heute schauen wir uns an, was ist denn MDM, welche Komponenten hat denn MDM, wir schauen uns welche Arten von MDM gibt es und es gibt auch ein Zwischenfazit, was wir in den weiteren Episoden dann nochmal einzeln beleuchten werden.

Starten was ist ein Mobile Device Management-System. Es ist ein System zur zentralen Administration mobiler Endgeräte. Also nicht nur von iPads, nicht nur von Android-Tablets, nicht nur von Windows-Tablets, Smartphones, Tablets, also unterschiedliche Betriebssysteme, unterschiedliche Formate, idealerweise haben Sie auch ein System, was nicht nur für ein Betriebssystem und für einen Formfaktor nutzbar ist, sondern für verschiedene Systeme. Es ist ein System, damit Sie zentrale Geräte, mobile vor allen Dingen, administrieren können. Wozu? Zum einen können Sie damit, gerade wenn Sie mehrere Geräte und mehrere Geräte das fängt durchaus schon bei fünf an, wenn Sie Geräte verteilen, wenn Sie die verwalten, ist das einfach viel einfacher als wenn Sie so was manuell machen müssen. Sie können zentral auch Sicherheitsrichtlinien verteilen, Sie können zentral Apps verteilen, können sagen, welche Apps sollen installiert werden, welche dürfen installiert werden, welche dürfen nicht installiert werden, Sie können Daten zentral bereitstellen. Das Schöne ist, wenn Sie Änderungen in Ihrer IT-Sicherheitsstrategie vornehmen, können Sie das mit einem zentralen Mobile Device Management-System jederzeit ändern, ohne dass Sie diese Geräte immer wieder einsammeln müssen. Das heißt, es ist auch gerade nicht nur ein Kriterium wie viele Geräte, sondern wenn Sie fünf Geräte haben, die über ganz Deutschland verteilt sind, kann das durchaus sinnvoll sein, MDM einzusetzen. Wenn Sie 20 haben, die wirklich nur an einem Standort sind, können Sie die einfacher wieder einsammeln. Also wichtig ist, wenn es verteilt ist. Jetzt sagen Sie, wozu braucht man so was denn zentral verwaltet, jeder kann doch so ein Ding einfach nur loslegen und istallieren. Dann denke ich mal, denken Sie analog von zwei Dingen. Zum einen denken Sie analog eines Firmenwagens und denken Sie analog eines PC‘s. Wir fangen bei dem Thema PC an. Bei einem PC würden Sie doch auch als Unternehmen nicht auf die Idee kommen zu sagen, Sie stellen jemandem so ein Ding Out-of-the-Box hin und sagen, installiere dir die Software, die du meinst, die du brauchst und da kann auch nicht jeder am Sonntag die Computerbid-DVD einfach dort reinstopfen und die neusten Tools ausprobieren. Sondern da ist für Sie auch wichtig eine Einheitlichkeit, das heißt, vor dem Hintergrund des Supports, dass nicht jeder mit an einer eigenen Lösung arbeitet, zum zweiten ist für Sie auch wichtig das Thema IT-Sicherheit, das heißt, dass Sie hier eine Kontrolle darüber haben welche Apps und welche Datenzugriffe dort genutzt werden. Und genau so sollten Sie das auch mit einem iPad machen. Weil wenn Sie überlegen, welche Daten Sie dort im Zugriff haben, welche Daten Sie bearbeiten, sind das die gleichen wie Sie auch mit einem PC verarbeiten können. Gerade dann, wenn Sie, was ich empfehle, einen produktiven Zugriff auf Daten zulassen, weil dann können Sie produktiv arbeiten müssen, dann allerdings auch immer gucken, dass die Sicherheit stimmt. Und die gute Nachricht ist, man kann das wunderbar kommbinieren. Das zweite wo ich immer dran denke und wo ich immer sage, guter Vergleich ist ein Firmenwagen. Ein Firmenwagen ja, der darf natürlich auch privat genutzt werden. Aber es ist zunächst einmal ein Firmenwagen. Und genau so ist das auch bei einem PC oder bei einem iPad. Ich höre immer wieder, ach, wenn ich keine Apps darauf installieren darf, dann gebe ich das Ding wieder zurück. Mittlerweile sage ich, geben Sie es wieder her, wenn Sie es nicht haben wollen. Yhm, kommt doch der eine oder andere ins Überlegen, also vom Grundsatz her ist es erst mal ein Firmengerät, was natürlich auch gerne, und dann gerne auch etwas weiter als ein PC privat benutzt werden darf, aber bitte nur immer unter der Voraussetzung, das keine Sicherheits- oder Produktivitätsziele des Unternehmens eingeschränkt oder sogar gefährdet werden. Gerade ich arbeite viel für Banken und Versicherungen, hier sind Sie natürlich auch den Aufsichtsbehörden verpflichtet auch dokumentieren zu können, wer welche Daten auf welchen Systemen verarbeitet. Bring your own device, ein Konzept, was wir im Rahmen dieses Podcasts auch schon ein paar mal angesprochen haben, ist etwas wovon ich gar nichts halte. Das heißt, zum einen das ganze Thema Administrationsaufwand, den Sie haben, zum zweiten, wenn Sie als Mitarbeiter irgendwo arbeiten, dann erwarten Sie das zurecht, dass Ihnen das Arbeitsgerät zur Verfügung gestellt wird und zum dritten, wenn Sie sich die juristische Lage angucken, dann können Sie auf fremde Geräte, die im Privateigentum sind bei Missbrauchsverdacht so gut wie gar nicht darauf zugreifen. Und das ist gerade bei diejenigen von Ihnen die dort entsprechende Audits- und Regulierungsbehörden immer mit beachten müssen, somit kritisch. Es ist, für mich gibt es eine sinnvolle Begründung für „Bring your own device“ und so wenn Sie externe Mitarbeiter haben, die Zugriff auf Ihre Systeme brauchen. Allerdings auch dort wieder, wenn Sie einen externen Projektmitarbeiter dabei haben, der wird in der Regel nicht nur bei Ihnen arbeiten, sondern auch bei den anderen. Und Sie können iPad immer nur in ein MDM zu einer Zeit einchecken. Also auch vor dem Hintergrund ist für mich „Bring your own device“ nicht unbedingt sonderlich sinnvoll, dann sollte man eher darüber nachdenken, dass man Plattformen für die Datenbereitstellung zur Verfügung stellt, so wie wir das in der Episode für das Thema Datenaustausch im vorletzten Monat einmal besprochen haben.

Nach der Frage, was ein MDM ist, einmal die nächste Frage, welche Komponenten hat eine MDM. Wir gehen einfach mal strukturiert so durch in den Üblichen MDM so drin ist. Also was Sie immer haben ist eine Verwaltung von Benutzern und von Geräten und beides können Sie in Gruppen organisieren. Das macht durchaus Sinn weil Sie, wenn Sie beispielsweise Aussendienstler haben, dann müssen Sie nicht einzelnen Aussendienstmitarbeiter separat administrieren, das tun Sie bei PC-Systemen auch nicht, sondern Sie haben entsprechende Gruppen, die fachlich / hierarchisch dort abgegrenzt werden. Bitte nicht so viele, da kommen wir dann nochmal in der letzten Episode des Monats, wo ich einfach mal ein paar Erfahrungswerte aus MDM-Einführungen Ihnen weiter gebe, nochmal darauf zurück. Was drin ist auch das Thema die Verwaltung von Apps. Das heißt, Apps die dann im internen App-Store bereit gestellt werden, Apps, die auf einer Blacklist sind, also die nicht installiert werden dürfen, das ist so die Mindestsicherung, dass Sie beispielsweise im Bankbereich sagen, hier dürfen keine Bankkundendaten beispielsweise auf US-Cloud-Services wie Drobpox abgelegt werden aus Compliance-Gründen und Sie können auch verwalten sogenannte Whitelists, das heißt, Sie können hier Listen verwalten, wo Sie sagen, das sind die Applikationen, die installiert werden dürfen. Und da komme ich nochmal auch im Laufe dieses Monats nochmals darauf zurück. Ich empfehle immer das Arbeiten mit einer Whitelist, das heißt, bei einem PC dürfen ja die Anwender auch nicht installieren was sie wollen. Selbstverständlich sind die Whitelists nicht so, dass nur fünf Applikationen darauf sind, da darf auch gerne eine Fußball- oder eine Formel-1-App drauf sein. Es darf aber in sicherheitskritischen Organisationen eben nicht unbedingt jeder Cloud-Service aus den USA dort mit installiert werden. Was zusätzlich mit drauf ist, ist die zentrale Verwaltung von Sicherheitseinstellungen, also das Sie sagen, was sind Einschränkungen, beispielsweise ob Sie sagen, muss ein Kennwort drauf sein, wie lange muss ein Kennwort sein, solche Dinge sind dort zentral zu regulieren, in Gruppen einstellbar und jederzeit auch wieder änderbar. Sie können auch zentral verteilen, das ist sehr bequem E-Mail-Konten, W-LAN-Zugriffe, das heißt, Sie können Webclips zur Verfügung stellen, dessen Internetseiten, und das hat den Charme, dass zum einen Kennwörter nicht nach draußen kommuniziert werden müssen. Gerade von E-Mail-Konten und von W-LAN-Zugriffen. Das wollen Sie vielleicht nicht immer, weil damit könnte der Mitarbeiter auch von einem privaten Gerät aus auf diese Informationen zugreifen, das wollen Sie vielleicht nicht, und somit kann man die sogenannt blind verteilen, zum zweiten können Sie sicherstellen, dass bestimmte Webseiten, so wie Ihre eigene Webseite als Unternehmen beispielsweise wirklich bei jedem Außendienstmitarbeiter als Clip auf dem Bildschirm erscheint, wie so eine App, jetzt denken Sie ja, dass kann doch jeder, nur meine Erfahrung aus Einführungsprojekten ist, dass es vielleicht 5 Prozent so einrichten und so können Sie es gleich sicherstellen, dass es jeder einrichtet. Darüber hinaus, das sind so die Komponenten, welche jedes MDM hat und dann gibt es einige, die noch ein paar Optionen haben. Das sind immer mehr und zwar sind das Dokumenten-Container, das heißt, dass Sie ein offenes System haben, ich komme daher nochmal auf die unterschiedlichen Architekturen zurück, das Sie aber Dokummente sicher in einem sogenannten Dokumenten-Contaner zur Verfügung stellen können. Es gibt einige, die sogenannte PIM-Container haben, also für die E-Mails, für die Kalender, für die Adressen, also für die eigenen Outlook- oder Lotus Notes-Daten eigene Container haben und es gibt einige, die sogenannte Secure-Browser haben, das heißt, hier die Möglichkeit nochmal den Internetverkehr zu regulieren, um hier einmal sicherzustellen, dass bestimmte Seiten nicht angesurft werden können. Das ist vor allen Dingen interessant, wenn Sie Cloud-basierte Services haben, die eben nicht dann auf den iPad per App oder eben auch nicht über den Browser dort angesurft werden sollen. Wir haben gerade schon bei den Optionen gesehen, es gibt so ein Thema Kontenreservierung und es gibt auch vor dem Hintergrund verschiedene Arten von MDM’s. Wir schauen uns einmal an das Kriterium der Kapselung nenne ich das jetzt mal, wie offener oder geschlossener ein System ist. Es gibt sogenannte Container-MDM und es gibt offene. Der klassische Vertretter eines Container-MDMs ist das MDM der Firma ‚Good‘. Wir werden es uns in einer der nächsten Episode nochmal im Detail etwas näher anschauen. Etwas offener als System sind so die Klassiker ‚Air Watch‘ und ‚Mobile Iron‘. Die Grundidee ist, wenn Sie ein Container haben, dann haben Sie spezielle E-Mail-Applikationen, spezielle Kalender-Applikationen, spezielle Applikationen und nur in denen können Sie die Informationen abgreifen. Und bei den offenen nutzen Sie tendeziell die mitgelieferte E-Mail-App, die mitgelieferte Kalender-App. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Wir werden uns das in einer der nächsten Episoden nochmal genauer anschauen.

Dann auch die nächste Frage, welche Arten von MDM gibt es im Hinblick auf das Betriebsystem. Ja, es gibt welche, die nur beispielsweise nur Apple-Geräte administrieren. Das empfehle ich eher nicht, weil vielleicht entscheiden Sie sich heute für iPads sagen Sie, nö, jetzt möchte ich lieber mit Windows-System arbeiten oder mit Android-System. Das heißt, Sie sollten immer darauf achten, dass Sie MDM-System für mehrere Betriebssysteme im Einsatz haben. Wenn Sie sich verschiedene Systeme einmal anschauen, wenn Sie überlegen Android zu nehmen, dann bitte immer nur Geräte von Samsung. Diese haben nämlich zwei intelligente Erweiterungen, die eine heißt ‚SAFE‘ und die andere heißt ‚KNOX‘. Was ist die Grundidee der Erweiterung, ‚Safe‘ heißt „Samsung Approved For Enterprise“. Sie haben dort Erweiterungen auf die Administrationsmöglichkeiten, damit können Sie ein Android-Geräte sogar besser administrieren als ein Apple-Gerät. Sie können beispielsweise bei einer WLAN bei einem Apple-Gerät nicht festlegen, dass ein Gerät nur mit einem kennwortgeschütztes und mit einem gewissen Verschlüsselungsstandard in ein mindestgesichertes W-LAN reingehen, das können Sie bei SAFE. Sie können sagen, du darfst nur in ein WLAN das einen bestimmten Mindeststandard hat, also sehr intelligent und auch das Thema Android, selbst der Android-Standard wird immer weiter entwickelt, also bisher gibt es ja nur in der Apple-Welt wirklich eine gute Möglichkeit Applikationen zentral zu verteilen mit dem Volume-Purchasing-Programm, auf das wir in diesem Monat noch etwas intensiver eingehen werden. Google ist gerade dabei auch einen Play-Store for Business einzuführen, also hier entwickelt sich auch was. Und da wie gesagt, immer der Schwerpunkt Samsung. Windows wird interessant mit Windows 10, also wenn Sie sich anschauen was Sie heute mit Windows 8 gerade im Mobile-Bereich haben, gehört Windows Mobile zu den mobilen Betriebssystemen, was sich von allen mobilen Systemen am schlechtesten administrieren lässt, also wenn Sie da die Einstellungsmöglichkeiten angucken, die sind extrem rudimentär. Das wird sich allerdings ändern mit Windows 10, weil hier ist die Grundidee wirklich so, dass Sie ein Betriebssystem für Desktop-PC, für das Thema Tablets, für das Thema Smartphones, sehr intelligentes Konzept, das wird sogar so weit gehen, dass Sie ein Smartphone anschließen können an einen Fernserher, an einen externen Monitor, Sie können Tastatur, Sie können eine Maus anschließen, dann haben Sie einen vollwertigen PC im Prinzip mit dabei, extrem smart. Die schlechte Nachricht ist, die mobile Komponente wird ein bisschen später kommen als die Desktop-Variante, die jetzt im Juni-Juli ausgerollt wird. Also im schlechtesten Fall müssen wir bis 2016 warten. Das Grundkonzept ist extrem gut, ich hoffe das Microsoft das mindestens so gut umsetzt wie Sie es gerade in der Konzeptphase vorstellen. Also vor dem Hintergrund auch wenn Sie sich anschauen mit dem Surface, beispielsweise, ist jetzt ein kleineres Modell des Surface rausgekommen, denn Sie auch optional mit einer SIM-Karte bekommen. Der hat die Größe eines normalen iPad der zweiten Generation heute, vollwertiger Windows-PC kriegen Sie für ein relativ überschaubares Geld und mittlerweile sogar mit einer optionalen SIM-Karte, also hier durchaus interessant und ich war vor Kurzem bei einem Kunden, der auch strategischer Partner von Microsoft ist und der hat mir bestätigt, dass Microsoft auch in der kommenden vierten Generation des Surfaces Pro eine optionale SIM-Karte mit integrieren wird, also durchaus interessant. Das heißt, wenn Sie sich heute für ein MDM-System entscheiden, sollten Sie immer betriebssystemübergreifend denken, also einmal natürlich in Richtung Windows und was dann mit Windows 10 kommt schaut wirklich attraktiv aus.

Das zweite, was man durchaus auch immer im Blick haben sollte ist Blackberry. Sie sagen, Blackberry, wie bitte, was ist das denn? Ja, Blackberry hat mit dem Blackberry-Enterpriseserver 12 bereits schon in der 10er Version gut vorgestellt, mit der 12er noch eine Ecke besser, umgesetzt ein Mobile Device Management-System, mit dem Sie auch Apple-Systeme, mit dem Sie auch Android-Systeme administrieren können und die Blackberry-Systeme sehr fein granuliert mit Sicherheitspolices absichern können, die Lizenzstrategie ist noch ein bisschen optimierungsfähig, aber wird immer sinnvoller durchaus auf alle Fälle ein Blick wert. Ich packe Ihnen wie üblich die Links zu den verschiedenen Systemen auf die Seite zum Podcast, einfach unter www.iPad4productivity.com zum Gratis-Hörerservice anmelden und dann bekommen Sie selbstverständlich auch alle Links zu den hier angesprochenen Systemen inklusive auch der Links zu den Kosten die ja für den einen oder anderen auch interessant sind.

Installieren können Sie die meisten MDM-Systeme entweder ‚On-Premise‘, das heißt, dass Sie es in einem Rechenzentrum dort installieren können, damit haben Sie naturgemäß etwas mehr Möglichkeiten in der Anbindung der bestehenden Systeme. Also wenn Sie wirklich auf Verzeichnisdienste zurückgreifen wollen, die Sie synchronisieren wollen, auf eigene Server zugreifen wollen, dann ist das naturgemäß etwas leistungsfähiger, gerade auch in sicherheitskritsichen Umgebungen, sonst sind auch viele Cloud-Lösungen verfügbar und wir schauen uns in den nächsten Episoden einmal typische Vertreter beider Systeme an.

Was ist das Fazit dieser Episode? Wenn Sie iPads einführen auf iPhones bitte nur mit MDM. Also ab fünf Geräten macht das wirklich Sinn und wir unterhalten uns über Kosten, die sind relativ gering, das heißt, das geht schon bei 4-5 Euro pro Gerät pro Monat los, also das sind Sie wirklich sehr sehr günstig unterwegs und wenn Sie den gesamten Aufwand im Sinne eines Total Cost of Ownership rechnen, die Sie in der Administration dieser Geräte haben, ist das wirklich sehr sehr kostengünstig. Arbeiten Sie bitte nur mit eigenen Geräten, also „Bring-Your-Own-Device“ erhöht extrem die Komplexität, ist wirklich etwas wo die Total Cost of Ownership wirklich immer höher ist als mit eigenen Geräten und viele Organisationen, die gedacht haben, ah, wir nehmen den Druck mal raus mit dem Thema „Bring-Your-Own-Device“ gehen wieder zurück zu eigenen Geräten und im Banken- und Versicherungsbereich, sorry, geht das gar nicht. Wenn Sie Apps verteilen, bitte Apps immer zentral verteilen über Whitelists, über ein zentrales App-Management aber bitte großzügig. Wir gucken uns es gerade in der letzten Episode dieses Monats nochmal intensiver an, wo ich Ihnen einfach mal Erfahrungswerte mit gebe, wie man sowas vernünftig macht. Also wenn ich in eine Bank, in eine Versicherung oder in ein Vertriebsunternehmen reinkomme, habe ich häufig die Situation, dass jeder installieren kann, was er will und wenn ich da rauskomme, haben wir eine einheitliche zentrale App-Liste. Und meistens sind sowohl die IT-ler, als auch witzigerweise die Anwender damit viel glücklicher, weil auch keiner Lust hat sich damit ewig zu beschäftigen, welche App denn die richtige ist und den sauberen Support einzusetzen macht viel mehr Sinn. Bitte stellen Sie aber auch sicher, dass Sie über das MDM Zugriff auf die Netzlaufwerke zur Verfügung stellen, das heißt, die Anwender wirklich auf Ihre Daten zugreifen können, weil es geht darum mit diesen Systemen produktiv aber natürlich auch sicher zu arbeiten. Das ist ja das Motto, das Sie von mir nicht das erste Mal hören, das ich immer wieder penetriere, es geht nicht darum, werden Sie mobil aber sicher und in diesem Sinne schauen wir uns in der nächsten Woche einmal exemplarisch einige der führenden Anbieter von MDM-Systemen an, wir schauen uns einmal das MDM-Angebot der Telekom und vor allen Dingen auch der Vodafone an, die ich mit einigen meiner Kunden schon eingeführt habe und gerade, wenn Sie beispielsweise Restriktionen durch Rechenzentralen haben, kann das auch eine gute Übergangslösung sein, bis ein Ihrer Rechenzentralen dort eine Lösung hat und wir gucken uns dann in der letzten Woche des Mai, wie die Erfahrungswerte sind bei der Einführung von MDMs, also so aus dem Nähkästchen mal geplaudert, wie ist so schrittweise ein gutes Vorgehen bei der Einführung von MDMs, die müssen Sie nicht nochmal machen und der Teufel steckt da wie üblicherweise im Detail, das heißt, wir nähren uns von der Übersichtsseite bis hin zu den Anbietern zu sagen, sei es Cloud-basiert oder sei es selbst installiert und wir gehen gemeinsam dann noch wirklich in die praktische Umsetzung. Wie immer unter www.iPad4producitivty.com, melden Sie sich an zum Gratis-Hörerservice und wenn Sie Fragen haben, wenn Sie sagen, wir führen gerade iPad bei uns im Unternehmen ein, oder überlegen uns iPads im Unternehmen einzuführen und brauchen da Unterstützung, einfach unter t.jekel@jekelteam.de oder unter meiner Rufnummer 030-44017299 gerne melden und ich freue mich, wenn ich auch Sie unterstützen kann. In diesem Sinne viel Erfolg.